Samstag, 26. März 2011

Tag 129: Leitungen, Laderegler, Testlauf

Gestern kam der Leitungssatz fuer den Motor... saugeiles Zeug. Eisen verkupfert, in der korrekten  Form vorgebogen... gibt der Maschine meines Erachtens den optischen Feinschliff. Die Batterie bekam ihre Saeureladung ab, um ueber Nacht "aufzutanken". Heute morgen dann Generator mit Laderegler: Der Sockel mit der Kurbelgehaeuseentlueftung wollte noch gereinigt und abgedichtet werden. Am Generator hatte ich noch eine Leitung neu zu isolieren, um den Laderegler... auszubeulen, zu lackieren und zu montieren.

Irgendwie war das alles Kosmetik, die mich davon abhielt, endlich den Start zu wagen... und das mit gutem Grund: Als dann endlich alles soweit war, passierte... erstmal nichts. Kein Zuendfunke. Na gut, andere Zuendspulen aus dem Lager gekramt... wieder nichts. Hm. Alter Kram, kann ja mal kaputt sein... also ab zum Ralf, der mir zwei weitere Zuendspulen zum Testen mitgab, die funktionieren sollten. Fuer kommende Probleme lieh er mir ausserdem noch einen uralten Testkoffer... der beim Einstellen Montag zum Einsatz kommen wird. Herzlichen Dank fuer das Vertrauen! Aber dazu spaeter. Wieder angekommen, tat sich auch bei den neuen Spulen nichts... fragend Schimpfworte in den Raum geworfen, machte ich mich mit Gerd zusammen auf Fehlersuche. Den wir auch schliesslich fanden: Der NOS-Unterbrecherkontakt schloss nicht. Vermutlich Oxidation im Laufe der Jahrzehnte; wenn er nicht schliesst, kann er auch nicht oeffnen... also bekommt die Spule auch keinen Anreiz, einen Funken zu erzeugen... Wahnsinn. Lediglich mit 1500er Schmirgelpapier abgezogen, war alles kein Problem mehr: Das Ding laeuft... zum ersten mal nach 3947 Tagen. Ich freue mich.

Jetzt laeuft erstmal das alte Oel ab. Montag folgen dann die notwendigen Einstellarbeiten... Es geht bergauf!









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Mittwoch, 23. März 2011

Tag 128: Motorteile, Vergaserueberholung

Super Wetter, gute Stimmung an der Garage und ein nicht abreissen wollender Teilestrom... es wird!
Zunaechst fuhr ich zu Ralf, Teile abholen. Nochmal Danke fuer die spontane Hilfe, besonders fuer den Einblick in die "Sammelkisten"! Alles beisammen, galt es, den irgendwie heute ziemlich genervten mad dazu zu ueberreden, seine Strahlbox anzuwerfen; jetzt, da ich einen Ueberholsatz hatte, kribbelte es mir natuerlich in den Fingern, den Vergaser wieder aufzufrischen. Dieser lag als Neuteil(!) seit Ende der Siebziger Jahre in einer Kiste... Gerd hatte damals von einem Bekannten gleich zwei 28 PCI erstanden, da er sich eine Zweivergaseranlage bauen wollte... nun ja, das Vorhaben ist irgendwann damals halt gescheitert und in Vergessenheit geraten. An dieser Stelle: Vielen Dank fuer die Dinger!!! Nun ja... Neuteil hin oder her, das Teil war durch die lange Lagerzeit doch schon arg mitgenommen... also Zerlegen, Strahlen, Rep.-Satz verbauen. Der Meister der Glasperlen aus der Nachbargarage hat sich dann doch noch erweichen lassen. Und einen ziemlich sauberen Job hingelegt. Auch hier: Danke, mad!!!
Waehrend mad also strahlte, hat die neue Kupplung hat auch ihren Weg an die Schwungscheibe gefunden. Keine weiteren Vorkommnisse.
Dann waren da noch die Zuendleitungen: Ein sehr hochwertig anmutender Satz von Bosch, der sogar teilzerlegbar ist. Das gab mir die Moeglichkeit, die Leitungen in ihrem Rohr zu verlegen... sieht recht schmuck aus. Einziger Kritikpunkt: Die Gummiohren sind zu klein, sie rutschen durchs Loch in der Verblechung. Zum Glueck hatte ich noch Ersatz aus dem CPC liegen, so geht dort kein Lufthauch mehr verloren. Alles in allem: Ein gelungener Nachmittag!











Sonntag, 20. März 2011

Tag 127: Geblaesekasten

Sonntag bedeutet Familientag... also nicht viel Zeit. Immerhin gerade genug, um den umgefrickelten Gebaesekasten wieder in Form zu bringen... Der Umbau der unteren Kante ist ja noch nachvollziehbar, wenn er auf einem neuen Motorblock gesteckt hat, aber warum man ein Motorenteil mit einigen Millimetern Spachtelmasse ueberziehen muss, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Egal: Jetzt hat er wieder eine durchgehende untere Kante, ein Loch fuer den Chokezug und sichtbare Schweisspunkte; die Schweissnaehte des Umbaus sind wieder unsichtbar und das Teil ist grundiert. Leider hat die Spachtelmasse ein paar sichtbare Schweisspunkte der Innenverblechung ausgeglichen, aber eine grosse Delle rund um das ehemals zugeschweisste Chokezugloch wollte ich auch nicht haben. Morgen geht's weiter mit Schwarz semimatt...













Samstag, 19. März 2011

Tag 126: Herdecke und Heizbirnen

Der Tag fing planmaessig an... Ralf bot mir leihweise einen Motorpruefstand an, den ich mir nur abholen musste. Er hatte allerdings auch noch gerade einen Neuerwerb zu verzeichnen, der natuerlich erstmal gruendlich begutachtet werden musste... dadurch verzoegerte sich alles ein wenig. Schicke Huette, aber leider nicht ganz meine Kampfklasse...



Wieder an der Halle angekommen, habe ich die alten Heizbirnen erstmal ans Tageslicht gezerrt. Die J-Rohre sind wider Erwarten besser als gedacht und werden zunaechst mal NICHT ersetzt. Kann ich immer noch machen... Tagesprogramm also: Entrostung und Lackierung der Heizbirnen; Aufarbeitung des Auspuffs, Montage. Eigentlich haette ich den Geblaesekasten auch noch schaffen wollen, aber naja...









Dienstag, 15. März 2011

Tag 125: Reifen, Saugrohr, Auspuff

Nachdem ich gestern ein wenig geschwaechelt habe, ging's heute wieder weiter: Die Reifen sind da (Vredestein Sprint Classic, frisch aus der Produktion, DOT 08/11!), das Saugrohr ist lackiert -ja auch der gegossene Mittelteil... der Alu-Koerper sah wirklich nicht mehr so doll aus- und in der Werkstatt habe ich noch einen gut abgehangenen Auspuff gefunden, der immerhin besser beisammen ist als der, der an dem Motor montiert war. Nicht wirklich neu, aber wenigstens original VW... und den gab's auch noch vom Chef geschenkt. DANKE, ULI!!! Zumindest projektbezogen ein guter Tag.

Sonntag, 13. März 2011

Tag 124: Stehbolzen, Windabweiser

Nach langer Zeit hat endlich der Windabweiser wieder in den Wagen zurueck gefunden... eigentlich eher zur Seelentroestung. Ich brauchte erstmal ein Positiv-Erlebnis, bevor ich an die abgerissenen Stehbolzen des Aupuffs gehen wollte ;-)

Neu dazugelernt: Es gibt verschieden lange Versionen fuer die Drosselring-Lagerung... leider war der von Ralf gestern gebrachte Stab zu kurz, so dass ich doch den alten reanimieren musste.

Wie zu erwarten, mussten die angeschweissten Muttern natuerlich abreissen, so dass ich doch alle drei Stehbolzen ausbohren musste. Das verlief zumindest problemfrei, so dass ich eigentlich zufrieden bin. Montag gehts weiter.